Ausbildung

Das Institut bietet eine zweijährige berufsbegleitende Ausbildung zum/zur therap. Puppenspieler/in mit Abschlusszertifikat an.

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Diese Weiterbildung verfolgt das Ziel, therapeutisches Puppenspiel als Methode einerseits in die bestehende berufliche Tätigkeit so zu integrieren, daß neue Perspektiven eröffnet und neue berufliche Wege erschlossen werden, und andererseits Puppenspiel als therapeutische Methode eigenständig und eigenverantwortlich betreiben zu können.
Das therapeutische Puppenspiel kann in den verschiedenen Sparten der Kinderpsychologie, der Psychiatrie, der Heilpädagogik mit behinderten Kindern und Erwachsenen und in der Altenarbeit eingesetzt werden. Voraussetzung für die berufsbegleitende Weiterbildung ist demnach eine psychologische, pädagogische, medizinisch-therapeutische oder künstlerische Vorbildung. Geeignet sind z. B. Berufe wie Erzieher/in, Heilpädagoge und Heilpädagogin, Krankenschwester oder – pfleger, Logopäde und Logopädin, Gestaltungstherapeut/ -in, Ergotherapeut/ -in, Kunsttherapeut/-in usw.IMG_3126

Beginn der nächsten Ausbildungsgruppe: voraussichtlich Oktober 2018
Anmeldeschluss: 31. August 2018
Erste Ausbildungswoche: Samstag Mittag bis Freitag Mittag
Voraussetzung: Mindestens ein Kurs im Frankfurter Institut und/oder ein persönliches Gespräch mit den Ausbildungsleitern.
Möglichst die Gelegenheit mit Klienten zu arbeiten.

IMG_3142Zeiten
die genauen Zeiten stehen noch nicht fest
sie verteilen sich jedoch ähnlich wie im
Zyklus 2016-2018

erstes Jahr:
erste Woche: 29.10. bis 04.11.2016
erstes Wochenende: 14. und 15.01.2017
zweite Woche: 08.04 bis 14.04.2017
zweites Wochenende: 10. und 11.06.2017
dritte Woche: 08.07. bis 14.07.2017
zweites Jahr:
erste Woche: 21.10. bis 27.10.2017
erstes Wochenende: 13. und 14.01.2018
zweite Woche: 24.03. bis 30.03.2018
zweites Wochenende: 26. und 27.05.2018
dritte Woche: 30.06. bis 06.07.2018

Wir schicken ihnen gerne unser Curriculum mit allen Inhalten, Zeiten und Kosten per Post oder als PDF
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Stundenumfang
: 410 Unterrichtsstunden plus 20 Stunden Einzelsupervision und Hausarbeit
Pro Jahr 205 Unterrichtsstunden und 10 Stunden Einzelsupervision.
Inhalte im ersten Jahr: Handwerk – Grundlagentheorie – Selbsterfahrung und Selbstreflektion
Inhalte im zweiten Jahr: Vertiefung der Theorie – Therapiepraxis – Fallarbeit
Leistungsnachweis im ersten Jahr: Erarbeitung eines eigenen „Stückes“ aus der Selbsterfahrung
Leistungsnachweis im zweiten Jahr: Mindestens 20 dokumentierte Therapiestunden mit Klienten
Kosten: 3.600,- € pro Jahr zahlbar in zwei Raten. Die Kosten verstehen sich als Gesamtkosten einschließlich der Supervisionen, Materialverbrauch, MWSt.
usw. Wir akzeptieren auch Bildungsschecks. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer zuständigen Behörde.
Abschluss: Inhaltlich spezifiziertes Diplom
Gruppengröße: Mindestens zehn – maximal zwölf Teilnehmer/innen

Die bisherigen diplomierten Puppenspieltherapeutinnen und -therapeuten arbeiten in den Bereichen Autismusförderung, Ergotherapie, Heilpädagogik und Inklusionsarbeit in Schulen und Kindertagesstätten, therapeutische Begleitung von Kindern und Senioren in somatischen oder psychiatrischen Krankenhäusern, in freier Praxis u.v.a.m.

Das ist das Ausbildungsteam ab 2016MG_20150828_0336_v01

Grundsätzlich können alle Teammitglieder alle Inhalte unterrichten. Wir haben uns die Arbeit jedoch ein wenig aufgeteilt. Unsere Arbeitsschwerpunkte sehen wie folgt aus:

 

 

Dr. Gudrun GaudaMG_20150828_0419_v01
als Leiterin des Institus ist verantwortlich für alle inhaltlichen Bereiche und die Administration und Organisation. Sie ist Ansprechpartnerin für Fragen jeder Art. In den beiden Ausbildungsjahren bestreitet sie alle Theorieteile und zusammen mit Hansjürgen Gauda die Themenbereiche Symbole deuten sowie Therapeutische Praxis im Bereich Kinder- und Jugendliche. Besondere Schwerpunkte sind darüber hinaus: Bindungsstörungen und Trauma, Pflege- und Adoptivkinder sowie das Arbeiten mit Menschen nach Schlaganfall.

Hansjürgen GaudaMG_20150828_0428_v01
hat seinen Schwerpunkt im Schöpfen der Figuren und ist zusammen mit Gudrun Gauda verantwortlich für die Symboldeutung, das Arbeiten mit Märchen und Wege, Menschen zu ihrem Spielthema hinzuführen. Im zweiten Jahr liegt sein Schwerpunkt in der Betreuung der Praxiserfahrungen der Teilnehmer/innen.

Sonja LennekeMG_20150828_0400_v01
wird im ersten Ausbildungsjahr schwerpunktmässig die Anleitung zum therapeutischen Spielen in Einzelsituationen betreuen und hat ihre Arbeitsschwerpunkte ansonsten auf dem Arbeiten mit sehr kleinen Kindern (Frühförderung) und dem Arbeiten mit Menschen mit Demenz und im Hospiz.


Helga WillimannMG_20150828_0369_v01

hat im ersten Ausbildungsjahr die Aufgabe das Spielen in Gruppen zu betreuen und ist als Gruppenspezialistin auch sonst zuständig für das Arbeiten in Gruppen, sowie die Arbeit mit Menschen mit Behinderung.

 


André ZirnsakMG_20150828_0391_v01

wird im ersten Ausbildungsjahr ebenfalls einen Teil der Arbeit des Figuren Schöpfens betreuen und hat darüber hinaus die inhaltlichen Bereiche „Entwicklung des kindlichen Spiels“, das Arbeiten mit autistischen Kindern und Jugendlichen übernommen, sowie das Arbeiten mit Jugendlichen (Randgruppen).

Die supervisorische Betreuung der Ausbildungsteilnehmer/innen im zweiten Jahr wird sich dementsprechend nach den Arbeitsschwerpunkten der Mitarbeiter/innen und den Arbeitsbereichen der Teilnehmerinnen verteilen.