Kursprogramm 2017/ 2018

Unter Anmeldung können Sie sich direkt online einen Platz für die unten stehenden Kurse reservieren. Hinweis für Ergotherapeuten: Alle Kurse sind mit 18 Fortbildungspunkten anerkannt!

Liebe Kursinteressentinnen und Kursinteressenten,
wie einige von Ihnen sicher bereits erfahren haben, werden dies die letzten Kurse sein, die unter diesem Dach und diesen Räumen stattfinden. Wir werden unser Angebot ab 2019 aus Altersgründen drastisch reduzieren.
Wo, wann und zu welchen Themen wir weiterhin Kurse anbieten, teilen wir Ihnen auf dieser Seite mit, sobald wir mehr wissen.
Sondertermine für geschlossene Teams außer Haus sind nach Absprache auch 2019 nach wie vor möglich!
Danke für Ihr Verständnis!!

Angebot Grundlagenseminare

Einführung in das therapeutische Puppenspiel

Dieses Seminar bietet:

  • eine Einführung in die Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten des therapeutischen Puppenspiels.DSC_2633
  • Es vermittelt die Bedeutung der Figuren und Requisiten und deren Auswahlkriterien und
  • ermöglicht das Schöpfen einer eigenen inneren Figur nach einer einfachen Methode.
  • Es erlaubt erste Schritte zu einer eigenen Spielerfahrung.

Es ist gedacht als Schnupperseminar für alle, die sich für die Methode und ihr breites Spektrum an Anwendungsmöglich-keiten interessieren.

 


Figuren modellieren

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  • bietet die Möglichkeit mit Hilfe einer einfachen Technik mindestens zwei eigene Figuren herzustellen
  • menschliche Wesen und/ oder Tiere nach Wahl

Es ist gedacht für Anfänger*innen, die erste Erfahrungen machen möchten und für Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse auffrischen und/ oder vertiefen möchten.

 


Dramatisieren und Spielen in der Einzel- und Gruppentherapie

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  • die Möglichkeit erste Spielerfahrungen zu wagen
  • eine grundlegende Einführung in unterschiedliche Techniken (therapeutische) Geschichten zu erfinden
  • und deren Anwendung mit Einzelpersonen und in Gruppen.

Es ist gedacht als Seminar für Spielfreudige aller Berufssparten – nicht zwingend im therapeutischen Kontext.


Angebot Vertiefungsseminare

Mit Märchen arbeiten in der Therapie

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Märchen und Therapie stellen eine Verknüpfung dar, die seit vielen Jahren bekannt und beliebt ist. Meist werden Märchen vorgelesen und gemeinsam mit den Klienten gedeutet. Märchen haben jedoch noch sehr viel mehr Potential in sich. Wir können Märchenanfänge weiterspinnen, unser eigenes Märchen erfinden oder unser Lieblingsmärchen umschreiben und vieles mehr.

  • In diesem Seminar erfahren die Teilnehmer*innen:
    einiges über das Wesen und die Besonderheit von Märchen und
  • erproben alleine und in der Gruppe wie sich Märchen spielerisch bearbeiten lassen.

Dieses Seminar richtet sich an alle Menschen die Märchen lieben und im pädagogischen oder therapeutischen Bereich den spielerischen Umgang mit Märchen ausprobieren wollen. Vorkenntnisse in Therapeutischem Puppenspiel sind nicht zwingend erforderlich.


Heimkinder, Pflegekinder, Adoptivkinder.
Als Therapeut in Fadenkreuz schwieriger Aufträge.

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In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf der Analyse der unterschiedlichen Erwartungen, die an uns als Therapeut*innen herangetragen werden. Die Hoffnungen der Kinder müssen nicht übereinstimmen mit denen der Pflege- oder Adoptiveltern und die der leiblichen Eltern nicht mit denen der institutionellen Betreuer*innen.

In diesem Seminar erhalten die Teilnehmer*innen:

  • Hilfen, eine eigene Position in diesen oft unterschiedlichen Zielvorgaben zu behaupten und
  • erproben anhand von Beispielen, wie die Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen in diesem institutionellen Kontext bestmöglich unterstützt werden kann.

Dieses Seminar richtet sich an alle Menschen die mit Kindern der oben genannten Zielgruppen arbeiten. Eigene Beispielfälle dürfen gerne eingebracht werden. Grundkenntnisse in Therapeutischem Puppenspiel sind nicht zwingend erforderlich.


Therapeutisches Puppenspiel in problematischen Beziehungssituationen. Kinder mit schweren Bindungsstörungen, Trauma und Autismus.

Kinder mit schweren Bindungsstörungen und/ oder Traumafolgestörungen reagieren häufig anders auf das Angebot des Symbolspiels als wir es gewohnt sind. Kindern mit Störungen aus dem Autismus-Spektrum hingegen wird die Fähigkeit zum Symbolspiel häufig abgesprochen. Die Aufgaben des Therapeuten liegen dann zunächst darin zu erkennen wo das Kind in seiner Spielentwicklung steht und ihm entsprechende fördernde Angebote zu machen. Bei Kindern mit schweren Trauma-Folgestörungen oder massiven Bindungsstörungen brauchen wir eine genaue Analyse der Störung, um das richtige Angebot machen zu können. Häufig scheuen sich Therapeuten, hier das Symbolspiel einzusetzen, da sie die Gefahr einer Re-Inszenierung des Traumas fürchten. Diese Angst möchten wir Ihnen nehmen!

In diesem Seminar erfahren die Teilnehmer*innen:

  • eine diagnostische Abgrenzung von Bindungsstörungen und Posttraumatischen Belastungsstörungen gegenüber anderen Störungsmustern,
  • erforschen die Möglichkeiten des Symbolspiels bei Kindern mit Störungen aus dem Autismus Spektrum und
  • erproben die Möglichkeiten und Aufgaben des Therapeuten in den oben beschriebenen Situationen.

Dieses Seminar richtet sich an alle die mit Kindern aus den oben genannten Störungsfeldern arbeiten. Grundkenntnisse in Therapeutischem Puppenspiel sind nicht zwingend erforderlich.


 Auf besondere Nachfrage bieten wir auch folgende Themen an:

  • Familiensysteme im Märchen – Familiensysteme in der Wirklichkeit
  • Puppen als Kommunikationshelfer in schwierigen Gesprächssituationen mit Kindern und Erwachsenen
  • Die Bedeutung der Symbole im Therapeutischen Puppenspiel
  • Therapeutisches Puppenspiel für Jugendliche
  • Therapeutisches Puppenspiel mit Gruppen

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